Die Berliner Pressekonferenz

Die Berliner Pressekonferenz ist eine unabhängige Arbeitsgemeinschaft, deren einziger Zweck die Information der Presse durch die Organe und Organisationen des öffentlichen Lebens ist. Sie wurde am 9. November 1918 als Pressekonferenz bei der Reichsregierung gegründet, 1933 als ein Selbstverwaltungsorgan der Presse verboten und 1950 wiederbegründet.

Die Arbeit der Berliner Pressekonferenz orientiert sich seit dem Umzug der Bundesregierung in überwiegendem Maße an gesellschaftspolitischen Fragen, die von überregionalen und internationalen Verbänden, Gruppierungen und Parteien - insgesamt von gesellschaftlich relevanten Bereichen - aufgeworfen werden.

Ordentliche Mitglieder der Berliner Pressekonferenz sind die Chefredakteure und Redaktionen der Berliner Zeitungen, Nachrichtenagenturen, Rundfunk- und Fernsehanstalten und die Korrespondenten auswärtiger Medien, die ständig aus der Hauptstadt berichten. In begründeten Fällen können auch hauptberuflich tätige freie Journalisten aufgenommen werden.